01Ausgangslage
Die Anlage repliziert Glaswafer: Wafer und Tool werden zueinander positioniert, zusammengeführt und vorgehärtet. Gefordert ist eine Platziergenauigkeit von unter ±1 µm. Korrigiert wird in x, y, z sowie in drei Winkeln – und zwei davon sind Kippungen, also der Keilfehler zwischen Wafer und Tool. Einen Kippfehler kann man nur ausgleichen, wenn man die Höhe an mindestens drei Marken kennt. Ein separater Höhensensor war nicht vorgesehen: Auch z sollte aus derselben Kamera kommen, über den Fokus. Dazu kommt ein Point of no Return – unterhalb von 100 bis 200 µm Spalt sind nur noch Korrekturen von ±15 µm erlaubt. Alles, was die Bildverarbeitung beitragen soll, muss vorher stimmen.

